Shampoo für Schafe

von Susanne Illhardt am 26. Juni 2012

Die Menschen in Neuseeland haben die Haare nicht schön. Finden die Franzosen. Anders kann man es nicht erklären, dass ein Franzose eine ganze Serie von Pakete nach Neuseeland geschickt hat – und zwar in die abgelegenen Teile des Landes. Der Inhalt: Je ein Föhn, Haarspangen und 100 Euro.

In dem Anschreiben heißt es „Danke für eine wahre Freundschaft“. Das ist nett, aber Pralinen oder alkoholische Getränke hätten es auch getan.

Offen bleibt dabei, wozu die 100 Euro genutzt werden sollen: Ein Besuch beim Friseur? Endlich mal Shampoo statt Kernseife? Die Neuseeländer sind völlig irritiert. Weil aber die dort zahlreichen Schafe die Haare auch nicht schön haben, werden die Farmer schon eine Verwendung für den Föhn finden. Und die Haarklammern.

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