Hart wie ein Westfale
Von Susanne Illhardt am 8. Februar 2012
Die einen essen Hühnerklöten und lassen sich gar grausliges Getier über den Kopf schütten, die anderen sind richtige Männer und Frauen – hart wie ein zu lang gebratenes Steak in Mintsoße.
Die einen essen Hühnerklöten und lassen sich gar grausliges Getier über den Kopf schütten, die anderen sind richtige Männer und Frauen – hart wie ein zu lang gebratenes Steak in Mintsoße.
Meine schlimmsten Befürchtungen sind eingetroffen: Am 21. Dezember 2012 geht nicht nur die Welt unter, wir werden auch täglich darauf vorbereitet. Mit Katastrophenfilmen, in denen durch ein natürlich auftretendes, übernatürliches oder künstlich herbeigeführtes Ereignis die Menschheit, der Planeten Erde oder das Universum insgesamt vernichtet oder zumindest die herrschenden oder ansonsten mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu erwartenden Lebens- und Begleitumstände massiv und desaströs zum Negativen verändert werden.
Kaum ist es ein bisschen kalt, schon wird hier ein Theater gemacht, als wenn der Weltuntergang vom 21. Dezember 2012 vorgezogen wurde.
Jetzt ist es da, das Jahr 2012 und man hat jede Menge Vorsätze im Gepäck. Mehr Bewegung, weniger Schlemmen, mehr Bildung, weniger Fernsehen – und keinen Alkohol mehr. Ich gebe Ihnen Tipps, wie man das neuen Jahr lockerer angehen kann.
Ich habe keinen Hund. Ich mag Hunde, aber ich bin zu faul Gassi zu gehen. Oder die Windeln zu wechseln. Oder sie in den Kindergarten zu bringen. Sie wundern sich? Brauchen Sie nicht.