Ich fangen Tier

Von Susanne Illhardt am 30. März 2011

Wenn die ersten lauen Lüftchen über das Land streifen, die Sonne vom Himmel lacht und die Vöglein zwitschern, erwacht im Mann der Urmensch: Er will grillen. Obwohl wir Jahrtausende gebraucht haben, um eine Sprache zu entwickeln, hat der Mann das innerhalb von Sekunden vergessen: “Ich fangen Tier und schmeißen in Feuer.”

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T.Rese und das Alien

Von Susanne Illhardt am 26. März 2011

Heute Florian Hesse

Es gibt sie wirklich. Aliens. Im Sauerland. Wir wissen das, weil die Kollegin T. Rese (Name geändert) es nicht überfahren hat. Nähe Versetalsperre übrigens. Etwa fleischwurstgroß sei es gewesen, dicht und kurz bepelzt, mit ohne Beine. Mit Stielaugen an langen Fühlern habe es in die Scheinwerfer geguckt und sich bewegt wie eine Schnecke. Daher können wir davon ausgehen, dass es keine Kuh war. Auch kein Hirsch oder so.

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Weder still noch vergnügt

Von Susanne Illhardt am 26. März 2011

Mann kann Jahrzehnte still vergnügt an einer Modelleisenbahn /einem Oldtimer/der eigenen Werkstatt herumwerkeln. Weder still noch vergnügt wird er, wenn er etwas in der Wohnung machen soll.

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Flutsch und weg

Von Susanne Illhardt am 23. März 2011

Die Rohrpost ist eine Form des schnellen und personalarmen Transports von Gegenständen in kleinen, zylindrischen Behältern mittels Druckluft in kleinkalibrigen Röhren. Gibt sogar heute noch: In Geschäften (Geld) oder Krankenhäusern(Blutproben/Krankenakten). Früher wurde damit tatsächlich Post befördert — und Menschen.

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Hong Dong oder Villa?

Von Susanne Illhardt am 19. März 2011

Was hätten Sie lieber: eine prachtvolle Villa mit Ausblick und Pool oder einen Hund?

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Gutes Händchen, böses Händchen

Von Susanne Illhardt am 19. März 2011

Sie sind wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde – gleichzeitig. Nicht nur Sie, sondern wir alle. Die eine Seite ist „ei“, die andere „bah“.

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Hör mal

Von Susanne Illhardt am 17. März 2011

Ich mache es, wenn keiner dabei ist; die Kollegen machen es manchmal; Sie machen es vielleicht auch: Selbstgespräche führen. Ich kann Sie beruhigen: Menschen, die Selbstgespräche führen, stehen nicht am Rande des Wahnsinns, sondern sind geistig überaus gesund. Allerdings sollten Sie schon mit sich selber reden und nicht mit einem rosafarbenen Kaninchen, was an der Decke rhythmische Sportgymnastik macht. Das ist dann ein Dialog und kein Monolog und demnach ungesund.

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