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Rentner mit Bulldozern

Von Susanne Illhardt am 10. Februar 2013

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5000 Jahre hat sie überdauert, dann kam Roger Penny. Und der war gründlich. Roger Penny ist ein englischer Pensionär, der auf seinem neu erworbenen Grundstück richtig aufräumen wollte. Dazu beauftragte er eine Baufirma – und die war überaus fleißig mit den Bulldozern, glättete die „Unebenheiten“ im Gelände.

Leider terminierten die Mitarbeiter dabei eine jungsteinzeitliche Kultstätte – quasi ein kleines Stonehenge und immerhin 5000 Jahre alt.

Während die Forscher sich weinend in den Überresten wälzen, wurde Penny gefragt, ob er nichts davon gewusst habe. Irgendwie hatte er schon, aber unterließ es einfach, die staatliche Behörde einzuschalten. Die waren „not amused“ und verklagten den Rentner. Der muss jetzt 37 000 Pfund blechen. Sorry, Roger…!

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Anmachsprüche, Sackratten und das schöne Fräulein

Von Susanne Illhardt am 8. Februar 2013

serie4799Als amtlich geprüfter Klugscheißerin gebe ich Ihnen heute ein paar  Tipps: Anmachsprüche, die Sie sich verkneifen sollten, wie man sie/ihn wieder los wird und wenn es hart auf hart kommt. Kann man nicht nur im Karneval gut gebrauchen.

 

 

Anmachsprüche
Die benutzen vor allem junge Männer gerne und kommen zu 99,9 Prozent überhaupt nicht an. Hier die blödesten:

Kennen wir uns nicht?

Du bist sicher froh, dass dich endlich jemand anspricht?

Ohne Kleider siehst du sicher besser aus, oder?

Glaubst du an Liebe auf den ersten Blick oder muss ich noch einmal an Dir vorbeigehen?

Hast du Dir weh getan als du vom Himmel gefallen bist?

 

Es geht noch saublöder:

Du bist ein Häschen, bei dem sich nicht nur meine Lauscher aufrichten.

Du hast wunderschöne Beine. Ich nenne das eine Weihnachten und das andere Silvester. Darf ich zwischen den Feiertagen reinschauen?

Hast du mal 10 Minuten Zeit und 20 cm Platz?

Hast du Wasser in den Beinen? Meine Rute schlägt nämlich aus.

Meine Frau versteht mich nicht.

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Flirten


Lächeln ist schon mal nicht schlecht. Ins Gespräch kommen noch besser. Es gibt sogar ein paar Anmachsprüche, die recht passabel sind:

Denkst du wir haben vielleicht einen gemeinsamen Freund, der uns einander vorstellen könnte?

Hätten Sie etwas dagegen, wenn ich Sie aus der Nähe anstarre, anstatt dies über den ganzen Raum zu tun?

Darf ich dir zwei Fragen stellen?
1. Was sind deine Lieblingsblumen?
2. An welche Adresse soll ich sie schicken?

Das Paradies ist manchmal nur einen Blick entfernt.

Schönes Fräulein darf ich’s wagen, mein Geleit dir anzutragen?

Loswerden
Wie werde ich ihn/sie wieder los? Wenn Sie jemanden an der Backe haben, den Sie nicht mehr los werden, sollten Sie zu drastischen Mitteln greifen, bevor der Abend versaut ist.

Einfach auf die Toiletten verschwinden und nie wieder auftauchen, alternativ etwas von „meine Frau/mein Mann kommt gerade rein“ faseln, sich völlig daneben benehmen (nicht jedermanns Sache) oder die klare Ansage:

Sieh zu, dass Du Land gewinnst.

Denk dir einfach ich wäre vergeben, dann ersparst du dir den Korb.

Du erinnerst mich total an meinen kleinen Bruder.

Du schaffst es, dass man die Stille zu schätzen weiß.

Fass mal meine Hand an! Spürst du, wie kalt mich das lässt?

Ich bin lesbisch/ schwul.

Ich bin nicht schwerhörig. Ich ignoriere dich nur.

 

Küssen
Ist im Karneval eigentlich Pflicht. Haben Sie keine Lust auf Ihr Gegenüber (weil sie Sie mit Lippenstift vollschmiert oder er stramm wie zehn Mann ist), versuchen Sie mit spitzen Lippen die Wange zu erwischen. Menschen mit Herpes an der Lippe nicht küssen!!!

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One Night Stand
Sollte es zwischen ihm und ihr funken, nehmen Sie Kondome. Aber nicht aus einem Automaten, der draußen steht. Durch Kälte könnte die Funktion beeinträchtigt werden (von dem Kondom).

 

Krankheiten
Wenn wir schon mal dabei sind – es gibt außer dem Aids-Virus HIV noch eine Reihe anderer wirklich schäbiger Krankheiten, die sich kein Mensch einfangen will: Syphilis, Gonorrhoe, Ulcus molle und Lymphogranuloma venereum (eher selten), Hepatitis B, Herpes genitalis, Infektionen mit Chlamydien und Trichomonaden, HP-Viren und Filzläuse — im Volksmund auch “Sackratten” genannt.

 

 

Scheidungsrecht
Sollte die Sache mit dem Karneval irgendwie schief gegangen sein, müssen Sie sich einen Anwalt nehmen. Eine Ehe kann geschieden werden, wenn die Ehepartner seit mindestens einem Jahr getrennt leben und mit der Scheidung einverstanden sind.

 

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Genie und Gestank

Von Susanne Illhardt am 7. Februar 2013

hipster 003An einer der besten US-Unis vor den Toren Bostons gerät eine Sache völlig aus dem Ruder: Es riecht nicht gut. Gut, man könnte jetzt sagen, es ist der süße Geruch des Erfolges. Leider entsteht er aber dadurch, dass die Nerds (engl. für Langweiler, Sonderling; ist ein gesellschaftliches Stereotyp, das besonders für in Computer oder andere Bereiche aus Wissenschaft und Technik vertiefte Menschen steht. Manchmal wird auch ein überdurchschnittlicher Intelligenzquotient (IQ) als begleitende Eigenschaft genannt) völlig vergessen, sich zu waschen.

Das soll jetzt durch eine Reinlichkeitsoffensive verbessert werden.

Nicht alle Betroffenen können die Problematik an der olfaktorischen Hochschule nachvollziehen: „Ich dusche ja schließlich schon einmal in der Woche.“ Na dann.

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Die Öhrchen der Chinesen

Von Susanne Illhardt am 6. Februar 2013

winter20092010 002Manche Dinge wirken auf Nicht-Asiaten ein bisschen befremdlich. Wie jetzt die Öhrchen der Chinesen. Vor allem in Hauptstadt Peking tragen die jungen Chinesinnen und Chinesen Tierohren: niedliche Teddyohren an der Mütze, Hasenohren am Handy oder Katzenohren an der Haarspangen.

Chinesische Psychologen hat die ganze Öhrchen-Sache auch schon auf den Plan gerufen: Sie sehen darin einen Schrei nach Liebe.

Natürlich kommt der Öhrchen-Trend aus dem kapitalistischen Ausland,  Japan, um genau zu sein.

Hier sind die Jugendlichen schon eine Evolutionsstufe weiter: Hier gibt es Plüschohren und Puschelschwänzchen, die sich – gesteuert durch die Gehirnströme der Träger – in verschiedenen Richtungen bewegen. Wie süß.

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Gesund wie ein Hund

Von Susanne Illhardt am 6. Februar 2013

juli2010 014Wer zum Chinesen geht, will auch einen Glückskeks. Der eigentliche Keks ist zu vernachlässigen, geht es doch mehr um Weisheit des Kekses. Wir waren beim Chinesen. Aber statt Weisheiten wie „Wähle deine Worte mit Bedacht“ gab es einen Schüttelreim: „Willst du leben sehr gesund, iss wie eine Katze und trink wie ein Hund.“

Diese Weisheit ist interpretationsfähig. Was meinen die Chinesen? Sollen wir eine Dose Kitzikatzi in einer Schüssel auf dem Boden essen und nur noch aus schmutzigen Pfützen trinken? Ab und zu mal ein paar Fusseln vom Teppich lecken? Vermutungen, dass der Spruch mit Rücksicht auf westliche Empfindlichkeiten umgeschrieben wurde, liegen nahe. Eigentlich sollte es ja heißen: „Willst du leben sehr gesund, iss eine Katze und einen Hund.“

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Armer Mr. Sullivan

Von Susanne Illhardt am 5. Februar 2013

hipster 090Roy C. Sullivan – Baujahr 1912 – hält einen Rekord, den sich niemand wünscht: Der Mann wurde siebenmal vom Blitz getroffen. Das erste Mal 1942, dann 1968, 1970, 1972, 1973, 1974 und 1977. Er überlebte auch den letzten Einschlag, nahm sich aber aus Liebeskummer 1983 das Leben.

Dabei lebte Roy nicht einmal dort, wo der Blitz ständig einschlägt: Im Kongo-Becken mit 50 Einschlägen pro Quadratkilometer und Jahr. Wir in Deutschland sind weit von diesen Werten entfernt: Blitzhochburg ist der Mittlere Erzgebirgskreis mit mehr als sechs Blitzen pro Quadratkilometer und Jahr.

Im Märkischen Kreis kommen wir auf 3,12 Einschläge.

Einer davon schlug im letzten Sommer in der Nacht beim Nachbarn zwei Häuser weiter ein. Was ziemlich krachte. Und den Dachstuhl in Brand setzte. Den die Feuerwehr, die mit mehreren Einsatzwagen kam, wieder löschte.

Und wissen Sie, was ich während dieser Stunden gemacht habe? Alles verschlafen. Potzblitz.

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Besserer Grip im Hallenbad

Von Susanne Illhardt am 5. Februar 2013

Juli 2012 113Eines der Mysterien der Menschheit ist immer noch nicht gelöst: Warum bekommt man bei einem längeren Aufenthalt im Wasser runzelige Finger und Zehen?

Falls Sie meinen, Sie wüssten es: Nein, Sie wissen es nicht. Verantwortlich für den Effekt ist nicht das Aufquellen der Haut, vielmehr lässt der Körper die Fingerkuppen schrumpeln – absichtlich.

In verschiedenen Studien konnten Wissenschaftler nachweisen, dass sich die kleinen Blutgefäße in den Fingerkuppen zusammenziehen, gesteuert vom autonomen Nervensystem. Im Grunde ist die Haut dann zu groß für den Finger.

Stellt sich die Frage: Warum macht der Körper das? Bewiesen ist nur, dass man mit den schrumpeligen Fingern besser nasse Murmeln fassen kann. Aber das kann jetzt doch nicht alles sein, was sich die Evolution dabei gedacht hat – zumal der Urmensch nicht so große Probleme mit nassen Murmeln gehabt haben kann.

Und was ist mit den Füßen? Besserer Grip auf den Fliesen im Hallenbad? Da sind ja wohl noch etliche Studien fällig.

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